ATK Franken

Expert-Erfahrungsberichte

Die Erfahrungen unserer Experts

Tobi

Tobis Erfahrung als Expert:


Seit Januar 2017, habe ich die Möglichkeit bekommen, bei ATK-Franken eine Expert Ausbildung zu absolvieren. Ich habe mich entschieden, die Ausbildung mit dem 1. Dan in Anti Terror Kampf und einem Instructor in Muay Thai zu beenden, diese wird voraussichtlich 5 Jahre dauern, da ich keine Vorerfahrungen habe. Es wird ein wöchentliches Erscheinen von mindestens 2 Mal in der Woche verlangt, was aber durch Setzen von Prioritäten absolut möglich ist. Disziplin, Mühe und Engagement wird bei jedem Training abverlangt, was ich durch meine langjährige Erfahrung im American Football jedoch mitbringen kann. Die Zeit bis jetzt war mit die schönste und intensivste Zeit meines Lebens. Ich durfte Größen wie den Sergeant Grand Master der Kali Eskrima Form 'Doće Pares' Diony Odl Cañete und den Gründer der spanischen Straßenkampfkunst 'Keysi Fighting Method' Justo Dieguez kennenlernen. Des Weiteren werde ich die Ehre haben, im Oktober 2017 ein Seminar des IKI-Krav Maga Gründers Moshe Katz zu besuchen. Im März 2018 bekomme ich die Chance einen Kindheitstraum wahr werden zu lassen und Muay Thai direkt im Ursprungsland Thailand zu trainieren. Viele weitere Lehrgänge werden mich jährlich begleiten, bei denen ich in manchen auch als Hilfstrainer fungiere und an der Seite des Gründers des ATK-Frankens Andreas Beck stehe und ihm helfe, beispielsweise Kinder und Frauen in der Selbstverteidigung zu unterrichten, was eine tolle und einzigartige Erfahrung ist. Hier ein großes Dank an dich Andreas, für das Vertrauen an deiner Seite stehen zu dürfen, für die tolle Arbeit die du leistest und die viele Zeit die du dir für uns nimmst. Nicht nur ein breites Spektrum an Know-How über diverse Selbstverteidigungsformen wird einem vermittelt, es bildet auch den Charakter, schafft tolle neue Freundschaften und beheimatet natürlich auch eine Familie in der man immer Willkommen ist. Ich werde diesen Weg mit größtem Einsatz und eisenharter Disziplin fortführen, da ich eine einmalige Chance erhalten habe, welche ich sehr zu schätzen weiß!

 

Marc

Marcs Erfahrung als Expert:

Ich bin jetzt seit Juni 2015 beim ATK-Frankentraining dabei und muss sagen, dass ich wirklich positiv überrascht bin.
Das Team und der Trainer sind sehr sympathisch und man fühlt sich direkt wohl und hat Spaß am Training.
Der monatliche Beitrag ist mehr als in Ordnung für drei Trainingseinheiten pro Woche und er ist es auch definitiv wert!
Besonders gut gefallen mir die Realitätsbezüge und die Abwechslung des Trainings.
Die Fitness kommt hier außerdem auch nie zu kurz!
Seit dem 1.August 2015 nehme ich an den Expertausbildungen teil, die bei mir vorraussichtlich 2,5 Jahr in Anspruch nimmt. Ich
persönlich habe mich dafür entschieden, dass mein Abschluss der 1. Dan ATK und ein Instructer in Krav Maga sein soll. Bis jetzt macht mir die Ausbildung
großen Spaß und durch das intensive Training als Expert sieht man auch schnell Erfolge und macht grße Fortschritte. Neben den normalen Training
hat man auch noch die Möglichkeiten an verschiedenen Lehrgängen teilzunehmen.
Zusammen mit einem Partner der auch die Expert Ausbildung macht ist das ganze natürlich noch besser.
Ich kann es nur jedem empfehlen, der dem normalen Training nochmals eins draufsetzten will.


 

Rene

Rene Erfahrung als Expert:

Hallo,
ich bin seit September 2014 dabei. Ich habe mich sehr lange nach einem passenden System für Selbstverteidiung umgeschaut und im ATK-Frankenzentrum in Neustadt/Aisch wurde ich endlich fündig. Das Training macht extrem viel Spaß, ist mit den verschiedenen Systemen wie Krav Maga, Anti-Terror-Kampf(ATK), Muay Thai, Taekwondo, Brazilien Jiu-Jitsu sowie den philippinischen Kampfkünsten Kali, Arnis und Escrima extrem abwechslungsreich und deckt so ziemlich alles ab, was auf der Straße kommen kann. Das Training OHNE Geheimnisse und die realitätsnähe ist das, was mich persönlich begeistert und eine Anfahrt von 90Km einfach rechtfertigt. Des Weiteren finden jedes Jahr attraktive Lehrgänge statt, außerdem hat man hat die Möglichkeit mit lebenden Legenden wie beispielsweise Dan Inosanto(Bruce Lees Freund und Trainingspartner) zu trainieren uvm.Darüber hinaus bietet das Zentrum die Möglichkeit, auch im Herkunftsland der Systeme zu trainieren. 2017 ist eine reise nach Israel geplant, um Krav Maga im Herkunftsland zu trainieren.
Das Trainerteam bildet sich ständig weiter, um immer Training auf dem aktuellsten Stand anzubieten.
All das sind Punkte, die das ATK-Frankenzentrum in Neustadt/Aisch einzigartig in Franken machen und ich kann jedem, der Interesse an effektivem und realitätsnahem Training hat empfehlen, hier zu trainieren.
Seit 1. Februar 2015 nehme ich an der einzigartigen Expert-Ausbildung teil. Da ich noch keinerlei Vorerfahrung in irgendeiner Kampfkunst oder ähnlichem habe, beläuft sich die Ausbildung bei mir auf ca. 3 bzw. 3,5 Jahre. Mein Ziel ist, die Ausbildung mit dem 1.Dan in ATK sowie dem Instruktor in Krav Maga abzuschließen. Als Zusatzdisziplin habe ich Muay Thai gewählt, die ich im Zeitraum vom März bis Mai 2016 im Herkunftsland Thailand trainieren werde. Der Ausbilder/Trainer Andreas Beck fordert viel, fördert aber auch jeden einzelnen individuell. Die Ausbildung ist sehr zeitintensiv, ein regelmäßiges Training von mindesten 2 mal pro Woche sind Voraussetzung. Das breite Spektrum an theoretischem Wissen, körperlicher Fitness, perfektionismus bei der Ausführung von Techniken sind nur einige Dinge, die hier abverlangt werden. Am Anfang hatte ich wirlich Zweifel, ob ich das schaffen könnte. Doch durch das intensive, individuelle und abwechslungsreiche Training erzielt man schnell erstaunliche Fortschritte, was die Motivation natürlich steigert. Mit meinem "Leitgenossen" Marc, der sich ebenfalls für die Expertausbildung entschieden hat, macht das ganze natürlich noch mehr Spaß. Durch das Bestehen hat man die Möglichkeit, ein eigenes Dojo unter der Federführung des ATK-Frankenzentrums zu leiten.

Mein Fazit zum Training sowie zu der o.g. Expertausbildung ist, dass hier Qualität statt Quantität geboten wird. Die Ausbildung findet auf dem aktuellsten Stand statt und hebt sich von anderen ab.
Gruß René

 

Asien-Spezial 2016

Von Expertschüler Rene:

Hallo,
im Zeitraum vom 25.März bis zum 08.Mai fand das "Asien-Spezial" 2016 statt. Dadurch konnte ich mir einen lang ersehnten Traum erfüllen: Einmal Muay Thai im Herkunftsland Thailand trainieren zu dürfen. Und ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Aus Erzählungen meines Trainers und meinen Erfahrungen aus unserem Training in Neustadt/Aisch konnte ich mir denken, dass das Training hart werden würde. Als ich dann um ca. 09.30 Uhr in der Früh bei Temperaturen zwischenn 30 und 40°C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 60-70% das erste Mal auf der Trainingsfäche stand, wurde mir immer mehr bewusst, auf was ich mich eingelassen habe. Zum Aufwärmen sollten wir 10 Minuten locker im Kreis laufen, meisten aber wurden 15 oder sogar 20 Minuten daraus. Klingt ja erstmal nicht nach viel, aber bei den oben angegebenen Temperaturen und der extrem hohen Luftfeuchtigkeit war es wortwörtlich schweißtreibend. Dann hieß es:"Break runnig! Streching!" Also haben wir uns 5-10 Minuten lang gedehnt. Anschließend ging es zum Schattenboxen über. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon so viel Flüssigkeit verloren, wie nach 1,5 Stunden Training in Deutschland. Nach dem Schattenboxen war die "Aufwärmphase" beendet und es ging zum eigentlichen Teil über. Um das Training so effektiv wie möglich zu machen, haben wir ein Privattraining gebucht. Dies hatte den Vorteil, dass jeder von uns einen Trainer hatte. Wir zogen uns unsere "Gloves", also unsere Boxhandschuhe an, gingen mit unseren jeweiligen Trainern in den Ring. Dort haben wir ein "Pratzentraining" absolviert (Schlagen und Kicken auf Schlagpolstern). Dabei achteten die Trainer auf eine exakte Ausführung der Techniken und gaben Hinweise und Tipps zur Verbesserung. Sie waren wirklich sehr engagiert und es gab immer irgendwas zu verbesseren. Die Schulter nach vorne bringen und die Hüfte beim Schlagen eindrehen, Balance bei den Kicks usw. Waren sie mit der Ausführung der Techniken zufrieden, kamen immer wieder neue Elemente hinzu wie beispielsweise das Blocken von Schlägen und Halbkreistritten, das Ausweichen und Kontern bis man letztendlich fast bei einer Art Sparring(Trainingskampf) war. Das Pratzentraining ging über Vier, teilweise Fünf Runden. Zwischen den Runden hatte man ca 1 Minute Pause. Man konnte schnell etwas trinken bis es dann hieß: "Standby! Standby! Round Two!" Eine Runde dauerte zwischen Drei und Fünf Minuten, je nach Lust und Laune. Nach dem Pratzentraining im Ring war ich vollkommen erschöpft und hatte meine 1,5 Liter Wasserflasche schon fast geleert. Doch damit nicht genug. Jetzt ging es an die Sandsäcke. 50 Sekunden lang auf der Stelle laufen und so schnell und stark wie möglich gegen den Sandsack boxen. Danach 100 Kniestöße. Dann 100 Frontkicks. Jetzt war ich an einem Punkt angelangt, an dem mich langsam aber sicher die Kräfte verließen. Konditionell war ich total am Ende, ich war komplett durchgeschwitzt und hatte stellenweise Kreislaufprobleme. Zum Abschluss des Trainings hieß es manchmal noch 50 Sit-Ups und 30 Liegenstützen, bevor es dann zum entspannderen Streching(Dehnen) überging. Insgesamt haben wir 10 Trainingseinheiten absolviert, jedes einzelne war extrem hart. Wer denkt, nach einer gewissen Zeit hat man sich akklimatisiert und es wird irgendwann nicht mehr so anstrengend, wurde eines besseren belehrt. Beim letzten Training kam erschwerend hinzu, dass es am Anfang ca. Zehn Minuten regnete und somit die Dämpfe in der Luft nach unten gespült wurden. Das hat das Atmen nochmals erschwert.
Mein Fazit zum Training in Thailand ist, dass jeder der Muay Thai(Thaiboxen) betreibt oder sich dafür interessiert, einmal im Mutterland selbst trainiert haben sollte. Es war eine unglaubliche Erfahrung, ich habe technisch sehr viel gelernt und bin konditionell voll an meine Grenzen gegangen, manchmal darüber hinaus. Auch das Trainerteam war sehr freundlich und hilfsbereit und man hat sich zu jedem Zeitpunkt wohl gefühlt. Es ist definitiv was komplett anderes, in Thailand zu trainieren. Nur wer die Erfahrung wirklich gemacht hat, wird verstehen was ich meine. Ich für meinen Teil bin stolz darauf und dankbar, dass mir das ATK-Frankenzentrum die Möglichkeit gegeben hat, diese grandiose Erfahrung zu sammeln. Vielen Dank!

Asien Spezial 2017

Von Expertschüler Rene:

In diesem Jahr bot mir das ATK- und Krav Maga Zentrum Franken die Möglichkeit, im Zuge der einzigartigen Expertausbildung meine Kenntnisse im Bereich der philippinischen Kampfkünste Kali/Arnis/Escrima zu verbessern bzw. neue Erfahrungen sammeln zu können. Dies geschah im Zeitraum vom 25. Februar bis 24.März, mit einem „stop over“ von 4 Tagen in Singapur. Auf denPhilippinen, genauer gesagt auf Cebu, angekommen, machten wir uns Gedanken über Trainingsgelegenheiten. Diese fanden wir in Cebu-City,der zweitgrößten Stadt der Philippinen. Dort befindet sich die 1932gegründet Schule „Doce Pares“, was übersetzt zwölf Paarebedeutet, das Mekka der philippinischen Kampfkünste. Diese Schuleist unter anderem auch durch die DVD-Reihe „Human Weapon“ bekanntund Mitglied der WEKAF(Word Eskrima Kali Arnis Federation). Gelehrtwird das Doce Pares-Eskrima von DionisioCañete, den wir auch kennenlernen durften. Er ist einsehr hoch graduierter, national sowie international Geschätzter undangesehener Großmeister dieser Kampfkunstund imAlter von 78 Jahren führt er die Techniken mit einer Eleganz,Leichtigkeit und Geschwindigkeit aus, die für mich mehr alsatemberaubend sind, was wir bei einer kurzen Demonstration sehendurften. Er erzählte uns in den ersten Minuten viel über das DocePares Multistyle System. Dionisio Cañete hatte ein Trainingsprogrammgeschrieben, das all die Komponenten des Doce Pares umfasste und alleursprünglichenStile berücksichtigte, so wie sie 1932 von den Begründernerschaffen wurden. Diony und seine drei älteren Brüder waren unterden ganz Wenigen, die alle Originalstile des Doce Pares erlernten.Das war dann die Geburt des Doce Pares Multistyle Systems, einSystem, das aus einer Vielzahl an Stilen (= Multistyle) besteht.Dabei lernten wir Horst Eckert kennen, der unter GroßmeisterDionisio Cañete die Prüfung zum 4. Dan im Doce Pares MultistyleSystem ablegte. Mit ihm haben wir wieder einen Freund und Partner inDeutschland gefunden, der uns die Möglichkeit gibt, uns im DocePares Multistyle System weiterzubilden. Wiederein Meilenstein, der unser Zentrum qualitativ aufwärtet.Dann ging es an die Praxis, in der all die Theorie vertieft undverfestigt wurde. Mit dem Einzelstock übten wir verschiedene Schlägein unterschiedlichsten Winkeln. Dabei ging man besonders auf diezuvor vomGroßmeister erwähntenunterschiedlichen Distanzen - Larga Mano(lange Distanz), MediaLargo(mittlere Distanz) sowie auf die drei Stile der Nahdistanz -Corto Kurbada (Schläge durch Drehen des Handgelenks), CortoLinear(traditionelle geradlinige Schläge, wie mit einer Klinge) undCorto Orihinal (breiter Stand, tiefe Schläge, das originale Cortodes Doce Pares) ein. Nachdem wir uns mit den unterschiedlichstenVarianten und Distanzen sowie dem Handling vertraut gemacht hatten,übten wir die zwölf verschiedenen Angriffswinkel und Blocks.Anschließendging es darum, das Ganze mit der richtigen Beinarbeit anstatt nurstatisch zu üben. Hierbei achteten alle Dozenten genau auf dierichtige Ausführung der Technik, waren mit vollstem Elan und Spaßdabei und bemühten sich spürbar, uns sukzessive zu verbessern. Nachso viel „Input“ von Informationen war dann auch die Zeit vonzwei Stunden desersten Trainingstages vorbei. Die Zeit verging wie im Flug. Amgleichen Abend fand auch noch ein Treffen mit all den Großmeisternstatt, zu dem wir auch eingeladen wurden. Diese Einladung sowie eineEinladung zum Abendessen mit Horst Eckert mussten wir aus zeitlichenund logistischen Gründen leider ablehnen. Zwei Tage später standdie nächste Trainingseinheit an. Hierbei begannen wir mit leichtenStretching und Lockerungsübungen für die Gelenke. Danach übte mandas „Wirbeln“ mit dem Stock sowie einen typischen Drill. Nach demWarm Up knüpftenwir nahtlos an dem an, was wir in der vergangenen Trainingseinheitlernten.Dies wurdekurz wiederholt. Anschließend befasstenwir unsmit den verschiedenen Arten der Stockentwaffnung von allen zwölfzuvorgelernten und geübten Angriffswinkeln.Nachdem auchdasausreichendgeübtwurde, begannen wir mit einer Entwaffnungstechnikgegen einen Messerstich zum Bauch, beidem wir keine Waffen hatten. Danach ging es mitdem Kampf, Messer gegen Messer weiter.Aber ehe wir uns versahen, waren auch schondiese zweiStunden vorüber.Wiedereinmal hattenwir bzw. ichmehr gelernt, als ichverarbeiten und„abspeichern“konnte.Alle Trainer/Instruktoren waren äußerst freundlich, kompetent,hilfsbereit und hatten sehr viel Geduld mit uns bzw. mir. Man hattezu jedem Zeitpunkt das Gefühl, dass das Trainerteam um DionisioCañete viel Spaß und Freude daran hatte, uns in das DocePares Multistyle Systemeinzuführen und mit uns zu arbeiten. VielenDank dafür!!
UnsereReise führte uns weiter auf Boracay. Hier haben wir ValerieDierckxsens kennengelernt, einesehr nette und wie sich im Laufe des Trainings herausstellte, einesehr freundliche und kompetente Trainerin.Diese praktiziert das Pekiti Tirsia Kali, einetwas anderes System des Kali/Arnis/Escrima.Da wir uns in Cebu zum Großteil mit dem Stockkampf beschäftigten,wollten wir uns hier hauptsächlich um das „Arbeiten“ mit demMesser kümmern. Auchdas gehört ja, genauso wie der Kampf ohne Waffen, zum Kali dazu.TrainerinValerie war sofort einverstanden und wir begannen mit einem typischenDrill des Systems. Da das Training nicht in einem Dojo stattfand,sondern am Strand, mussten wir anstatt mit Trainingsmessern ausAlu, mitHolzstöcken trainieren. Dies änderteaber nichts daran, dass das Training trotz allem sehr viel Spaßmachte und wir viel lernen konnten. Wir übten viele verschiedeneSzenarien undDrills,unteranderem dasAbwehren eines „Boxjabs“ wenn man selbst ein Messer hat,verschiedene Drills Messer gegen Messer uvm.Aber auch die Abwehr von Messerangriffen ohne eigene Waffen kam nichtzu kurz. So übten wir die Abwehr eines geraden Messerstichs zumBauch sowie die Abwehr eines Messerstichs in Eispickelhaltung zumHals. Das Highlight der Trainingseinheit war allerdings dieErfahrung, miteinemKarambit zutrainieren.Dabei handelt es sich um eine aus dem Raum Indonesien, Malaysia undden Philippinen stammende Art von Messer mit einem Ring für denZeige oder kleinen Finger und einer Hawkbillklinge. Zuerst übten wirdas allgemeine Handling, dasÖffnen und Schließen des Karambits.Nach kurzer Eingewöhnungsphase übten wir die beiden vorherigenAngriffe, die wir zuvor ohne eigene Waffe abwehren mussten, nurdieses Mal mitdem Karambit.Danach zeigte sie Schritt für Schritt einenweiteren, etwas komplexeren Drill. Es war eine unglaublicheErfahrung, aucheinmal mit so einer Waffe trainieren zu dürfenund diese Art der philippinischen Kampfkunst kennenzulernen. Füreine Stunde Trainingszeit war das alles extrem viel, aber allesamtsehr viele, sehr gute Techniken. Ichtat mir ehrlich gesagt sehr schwer,all das Gelernte im Gedächtnis zu behalten. Aus diesem Grundverblieben wir mit der Trainerin so, dass wir in der zweiten Einheitlediglich all das gelernte vertiefen und verinnerlichen wollten. Auchdas Training mit Valerie in Boracay war eine überragende Erfahrung.Sie bringt einem Schritt für Schritt, die für mich am Anfangkomplizierten Bewegungsabläufe bei, achtet auf die richtige undgenaue Ausführung der Techniken und verbessert einen ggf. Siewar stets extrem freundlich und gestattete uns auch, einige Drillsund Techniken mit der Kamera zu filmen. So konnte ich mit einem sehrgutenGefühl die zweite und letzte Trainingseinheit auf den Philippinenbeenden. Wir hatten viel Spaß zusammen, haben sehr viel gelernt und wieder neue, gute, internationale Kontakte geknüpft. Vielen Dank dafür!!
Fazit:Meiner Meinung nach, kann man nur,wenn man im Mutterland der jeweiligen Kampfkünste trainiert, dasHintergrundwissen erlangen, das man braucht, um in die jeweiligeMaterie richtig einzusteigen und die Kampfkunst zu verstehen und zulernen. Diequalitativextrem hochwertige Expertausbildung, die ich im Zentrum für Gesundheitsprävention und ATK-Self Defense inNeustadt/Aisch genießendarf, schließt genau das mit ein.Genauso wieich bei meinem letzten Bericht erwähnt habe, dass Thailand ein Mussfür jeden ist, der sich richtig mit Muay Thai beschäftigt bzw. esrichtig trainieren möchte, wird jeder,der sich mit den philippinischen Kampfkünsten Kali/Arnis/Escrimabeschäftigt, nicht drumherum kommen,das Inselreich der Philippinen zu besuchen.Das mir dasATK- und Krav Maga Frankenzentrum diese Möglichkeit bietet, istwirklich einzigartigund vor allem nicht selbstverständlich.Das zeigt einmal mehr, wie viel hier in eine erstklassige,einzigartige Ausbildung investiert wird.Auch wenn ich nicht die angemessenen Worte finde, möchte ich michauch auf diesem Weg bei meinem Trainer Andreas Beck inaller höchster Form dafürbedanken. Ohneihn hätteich diese einzigartigen Erfahrungen imZuge meiner Ausbildung niemalshätte sammeln können. Ichkann nur jedem empfehlen, der sich für die Kampfkunst interessiert,eine solche Laufbahn in unserem Zentrum einzuschlagen. Es sindunglaubliche Erfahrungen die einem keiner mehr nehmen kann. Vielen Dank für all die Erfahrungen!!

Israel 2017

Dieses Mal führte mich meine Trainingsreise nicht nach Asien, sondern nach Vorderasien bzw.
Afrika. Im Land am östlichen Rande des Mittelmeers, genauer gesagt in der Stadt Ma ́ale Adumim,
ca. 7Km von der Hauptstadt Jerusalem entfernt, hatten wir die Ehre, mit dem Headinstructor Moshe
Katz und seiner Assistentin Esther Lehmann das IKI (Israeli Krav International) -Krav Maga zu
trainieren.
Gemeinsam mit meinem Trainer Andreas Beck und meinem Trainingskollegen Christian Selig,
haben wir uns am Samstag mit dem Rest des 15 Personen starken „Team Germany“ am Flughafen
in Frankfurt getroffen. Zwei davon reisten allerdings erst einen Tag später an. Mit einer Stunde
Verspätung und 3 Stunden Aufenthalt in Zürich, landeten wir Sonntag früh sicher auf dem Ben
Gurion Flughafen in Tel Aviv. Nach den Sicherheitschecks ging es mit zwei Transportern weiter
nach Ma ́ale Adumim. Wir waren alle in Häusern bei unterschiedlichen Familien untergebracht.
Nachdem jeder seine Unterkunft bezogen und sich eingerichtet hatte, fuhren einige nach Jerusalem.
Dort schauten sie sich die Altstadt an, wechselten Geld und kauften für die Verpflegung ein. Am
Abend des ersten Tages fand dann auch gleich das erste Training mit den „Locals“, also den
einheimischen Schülern, statt. Das Thema war Abwehr von Messerangriffen.
Am nächsten Tag trafen wir uns früh bei unserem Trainer Moshe Katz zum Café bzw. Tee trinken
Dabei machten wir eine kurze Vorstellungsrunde. Anschließend besprachen wir den geplanten
Tagesablauf. Das uns Moshe Katz, der gleichzeitig unser „Reiseführer“ bzw. „Tourguide“ war, bei
Ausflügen besser erkennen konnte, bekam jeder zwei olivgrüne „Tour and Train“-Shirts. So sollte
sichergestellt werden, dass niemand verloren geht. Wir waren schließlich auch eine große Gruppe
von über 20 Leuten. Alleine 15 vom „Team Germany“, dazu kamen noch Leute aus Botswana,
Ghana, Brasilien, Amerika, und Spanien. Nach dem gemütlichen Teil ging es mit dem Training
weiter. Das Thema war „Combatives“, also Schläge und Tritte abwehren, kontern und ausführen.
Anschließend fuhr man mit dem Bus gemeinsam in die Mall um zu Mittag zu essen. Am Abend
besuchten wir die Altstadt von Jerusalem.
Das Programm, das „Tour and Train“ hieß, beinhaltete, wie es der Name schon sagt, tägliches
Training sowie den Besuch bekannter und berühmter Orte. Die Trainingsschwerpunkte in den zwei
Wochen waren zum Großteil Pistolenbedrohungen von allen Seiten. Das heißt Pistolenbedrohung
am Kopf von hinten, von vorne, von der Seite, mit Druck, ohne Druck, Bedrohung aus
unterschiedlichen Distanzen, am Boden. Bedrohungen am Bauch, am Rücken usw. Damit
verbrachten wir mit Abstand die meiste Zeit. Die Philosophie vom Cheftrainer war auf einem Bild
in seinem Dojo wiefolg beschrieben: „
I do not fear the 10.000 Kicks you have practiced
1 time; i fear the 1 kick you have practiced 10.000 times.“
Und so trainierten wir
auch. Ständiges wiederholen, verbessern, intensivieren der einzelnen Techniken, trainieren mit
unterschiedlichen Trainingspartnern, unter anderen Umständen. Moshe Katz sagte immer wieder,
dass es 3 Grundprinzipien beim IKI-Krav Maga gibt, die an jede Technik gestellt werden:
- Die Technik muss einfach zu lernen sein
- Die Technik muss einfach zu merken sein
- Die Technik muss für mehrere Situationen verwendet werden können
Aber auch Techniken gegen Messerangriffe unterschiedlichster Arten zum Hals oder Bauch,
Messerbedrohungen am Hals in unterschiedlichen Situationen und Gegebenheiten, z.B. im Stehen
von vorn, von hinten, am Boden, mit dem Rücken zur Wand usw. Aber auch Dinge wie das
Abwehren unterschiedlichster Handgelenksgriffe, Würgen von hinten am Boden, Bedrohung mit
einem Maschinengewehr von vorn und viele weitere Sachen kamen auch nicht zu kurz.
Moshe Katz hat die Techniken für jeden verständlich gezeigt, war immer hilfsbereit und stand uns
ständig mit Rat und Tat zur Seite. Das Gleiche gilt auch für seine Assistentin Esther Lehmann.

Gleich in der ersten Woche, erwartete uns eine Überraschung. Wir hatten eine Trainingseinheit in
einer Muay Thai-Schule Namens „Nak Muay Gym“. Hier durften wir Techniken aus dem alten
Muay Boran, dem Vorläufer des sportlich orientieren Muay Thai, mit dem World Champion Do
Romy trainieren. Es war eine sehr schöne und interessante Erfahrung. Auch die restliche Gruppe
hatte sehr viel Spaß dabei.
Weitere „Specials“ waren Selbstverteidigung am und im Auto gegen Pistolenbedrohungen,
Selbstverteidigung im Bus gegen Amok- und Terrorakte mit der Pistole.
Besonders hervorheben möchte ich den Besuch bei Caliber 3, einer der besten Counter Terror- und
Security Akademien der Welt! Die Akademie wurde 2003 gegründet. Der Headinstructor Eiten
Cohen und die anderen Ausbilder sind Elitesoldaten der Israeli Defense Force, (IDF) aber auch
andere Soldaten aus anderen Einheiten. Sie bilden jedes Jahr unter anderem Personenschützer aber
auch andere Einheiten in Sachen Law Enforcement, taktisches Militärtraining usw aus. Auch wir
durften mit der gesamten Gruppe einen Tag dabei sein. Dabei wurde uns gezeigt, wie Israel und die
IDF mit Terroristen und deren Attentate umgeht, wir sahen eine Demonstration der
Hundeausbildung und lernten die Handhabung mit dem Maschinengewehr M16.
Am letzten offizielle Tag von „Tour and Train“ hat mein Trainer seine Prüfung zum Black Belt,
mein Trainingspartner Christian Selig seine Blaugurtprüfung und ich meinen Basic Instructor im
IKI Krav Magamit Erfolg abelegt.
Am „Day 11“, dem letzten Tag vor der Abreise, bestand die Möglichkeit, nochmal einen kompletten
Tag mit den Profis zu verbringen. Manche nutzten den „freien Tag“ für Ausflüge nach Bethlehem
oder nochmal nach Jerusalem. Sieben Leute, darunter mein Trainer Andreas Beck, mein
Trainingspartner Christian Selig und ich, nutzten diesen Tag für ein professionelles Training. An
diesem Tag legte man die Schwerpunkte auf das richtige Handhaben der Pistole „Glock 19“. Der
Ausbilder an diesem Tag war Yaacov Ehrlich. Begonnen haben wir mit einem „Trockentraining“.
Das schloss sowohl das richtige „Ziehen“ der Waffe, das Durchladen, die Waffenhaltung, als auch
die verschiedenen Haltungen und Positionen beim und nach dem Schießen mit ein. All das wurde in
einigen Drills immer und immer wieder geübt und verfestigt. Anschließend wurden die Drills
Schritt für Schritt erweitert. Zum Beispiel übten wir das richtige Umschauen und Eindrehen, wenn
der „Gegner“ neben oder hinter einem ausgemacht wurde. Eine zweite Übung war, mit dem Kopf
nach unten gerichtet, durcheinander zu laufen, unseren Partner, der einen Terroristen darstellen
sollte, blitzschnell zu erkennen und Schüsse auf ihn zu simulieren. Auch eine Einführung sowie eine
Grundübung im Bereich Personenschutz wurde uns demonstriert. Diese durften wir anschließend
mit einem Partner als Schutzperson üben. Danach übten wir das Erkennen von Fehlern bei der
Pistole, wie man Ladehemmungen behebt sowie das schnelle Wechseln des Magazins. Nachdem
wir uns eine halbe Stunde mit einem Sandwich und einem Erfrischungsgetränk in der Kantine
ausruhen und stärken durften, ging es danach mit dem Schießen mit scharfer Munition los. In den
nächsten Stunden übten wir einige der Dinge, die wir zuvor als Trockenübung absolviert hatten. Die
Ausbilder schrien uns zum Teil an, setzten uns bewusst unter Stress, pushten uns so, dass unser
Adrenalin hochfuhr. So konnte man ansatzweise die Realität simulieren. Man merkte von Runde zu
Runde, von Drill zu Drill, dass bei jedem einzelnen das Trefferbild, das Handling und der Umgang
mit der Waffe im allgemeinen immer besser und sicherer wurde. Ebenso war deutlich zu erkennen,
dass sich das sogenannte „Combat-schießen“ deutlich vom Sportschießen oder dem „dynamischen
Sportschießen“ unterscheidet.
Trotz des rauen Umgangstones waren die Ausbilder sowohl am ersten Tag mit der gesamten
Gruppe, als auch am „Day 11“ zu jeder Zeit hilfsbereit, freundlich und versuchten das Beste aus
jedem herauszuholen. Es war eine überragende Erfahrung, die ich niemals missen möchte. Man hat
gemerkt, dass jeder einzelne mit vollem Einsatz, und Herzblut dabei war und sichtlich viel Spaß
und Interesse daran hatte.